Die Deutsche Polizeigewerkschaft (DPolG) begrüßt die Einführung des neuen elektronischen Passes (e-Pass).
Ab 1. November 2007 werden auf dem Chip des 2005 eingeführten e-Passes neben den biografischen Daten des Passinhabers und den biometrischen Gesichtsmerkmalen zusätzlich Fingerabdrücke gespeichert.
Der DPolG-Bundesvorsitzende Rainer Wendt bezeichnet dies als Sicherheitsgewinn, da es ermöglicht, die Außengrenzen der EU wirkungsvoller zu kontrollieren. Der Missbrauch von Reisepässen könne nun unterbunden werden.
Der DPolG-Chef begrüßt, dass die Bundesregierung die passrechtlichen Vorgaben der EU diesmal so zügig umgesetzt hat: „Die europäische Sicherheitspolitik der Bundesregierung findet unsere volle Unterstützung. In Zeiten wachsender Bedrohung durch Internationalen Terrorismus und Organisierte Kriminalität muss der Staat zum Schutz der Bürger angemessen reagieren und moderne Technik einsetzen.“
Deutschland führt als erster europäischer Mitgliedsstaat die zweite Generation des e-Passes ein, den es bis 2009 in allen EU-Ländern geben muss.
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