DPolG: Arbeitgeber tragen Verantwortung für Streik

Tarifverhandlungen im Öffentlichen Dienst
Deutsche Polizeigewerkschaft (DPolG): Arbeitgeber tragen Verantwortung für StreikDer Bundestarifbeauftragte der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG) Gerhard Vieth hat mit der Bundesleitung der DPolG die Ergebnisse der drei ersten Verhandlungsrunden der Tarifverhandlungen für den Öffentlichen Dienst in Berlin beraten. „Wenn jetzt Kindergärten und Krankenhäuser bestreikt werden, tragen die Arbeitgeber dafür die Verantwortung“, fasst Gerhard Vieth die derzeitige Situation zusammen.

Das bisherige Angebot der Arbeitgeber ist für die Deutsche Polizeigewerkschaft nicht einmal verhandlungsfähig, weil es im Ergebnis sogar Einkommenseinbußen bedeutet. Gerhard Vieth: „Seit Jahren dasselbe Lied, während Bundes- und Landesregierungen Milliardenbeträge für unfähige Bankmanager hinauspulvern, sollen öffentlich Beschäftigte mit ihren Einkommen für diese Politik herhalten. Wir stehen am Beginn umfassender Streikmaßnahmen mit ungeahnten Folgen für das öffentliche Leben in Deutschland.“

Rainer Wendt, DPolG-Bundesvorsitzender: „Wenn die Arbeitgeber nicht endlich einlenken und ein ernstzunehmendes Angebot machen, werden die Streiks ausgeweitet. Darunter werden Millionen Menschen leiden, zum Beispiel der Reiseverkehr zu Ostern. Hunderte Kilometer Staus auf den Autobahnen und die Flugzeuge bleiben am Boden. Der volkswirtschaftliche Schaden wird riesig, ein Stillstand, den Deutschland sich eigentlich nicht leisten kann. Aber wenn die Arbeitgeber uns dazu zwingen, stehen wir bereit!“


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