DPolG hoch zufrieden mit zentralem Waffenregister
Unterzeichnung von europäischer Waffenrichtlinie :
Deutsche Polizeigewerkschaft hoch zufrieden über baldige Einführung eines elektronischen Waffenregisters
Die Deutsche Polizeigewerkschaft (DPolG) ist sehr zufrieden mit der heutigen Unterzeichnung der europäischen Waffenrichtlinie durch EU-Kommission, EU-Rat und EU-Parlament. Neben der Verlängerung der Aufbewahrungszeiten für Waffenbücher und der Verpflichtung der Mitgliedstaaten zur einheitlichen Kennzeichnung von Schusswaffen, verpflichtet die Richtlinie die europäischen Regierungen vor allem zur Einführung nationaler elektronischer Waffenregister. „Damit wird endlich eine seit Jahren bestehende Forderung der DPolG in die Praxis umgesetzt“, so der DPolG-Bundesvorsitzende Rainer Wendt.
In Berlin erklärt der DPolG-Chef: „Unverständlich ist, das unsere Forderung nach einem zentralen Waffenregister seit Jahren sowohl bei der Bundesregierung als auch bei den Innenministern auf taube Ohren gestoßen ist. Wäre es nach ihnen gegangen, würde es in Deutschland in den nächsten Jahrzehnten keine solche Datei geben. Für die Arbeit der Polizei ist sie aber von absoluter Notwendigkeit, denn mit der zentralen Registrierung können illegale Waffen sofort identifiziert und legale Waffen zum Besitzer zurückverfolgt werden. Das heißt, viele für Polizisten gefährliche Situationen können zukünftig vermieden werden.
Dank der Unterstützung und hervorragenden Zusammenarbeit mit der EU- Abgeordneten Gisela Kallenbach von Bündnis 90/Die Grünen ist es nun gelungen, dass das zentrale Waffenregister in Deutschland eingeführt wird.
Nach unserem Gespräch mit Bundesinnenminister Schäuble hat die Innenministerkonferenz nun endlich beschlossen, dass entsprechende Errichtungsgesetz vorzubereiten.“





