DPolG im Gespräch mit Präsident Seeger
Mittlerer Dienst grundsätzlich bis A 11
Die Vertreter des DPolG FV Bundespolizei und Präsident Seeger sind sich einig, dass jedem Kollegen und jeder Kollegin des mittleren Dienstes, die ihren Dienst ordentlich verrichten, die realistische Chance eingeräumt werden muss, mit A11 in den Ruhestand zu gehen. Dieses ist eines der Ergebnisse, aus dem am 10.06.2008 geführtem Gespräch mit dem Präsidenten der Bundespolizei in Potsdam.
An dem Gespräch nahmen seitens des DPolG FV Bundespolizei neben dem Bundesvorsitzenden Hans-Joachim Zastrow, der 1. stellv. Bundesvorsitzende Heiko Teggatz, der stellv. Bundesvorsitzende Frank Richter und vom BV Nord der Kollege Volker Semlyanikin teil. Die Dienststelle war mit dem Präsidenten Matthias Seeger, dem Vizepräsident Wolfgang Lohmann, der Abteilungsleiterin 7, Frau Dir`in Ulrike Meuser und der Abteilungsleiterin 8, Frau LRD`in Christine Bullmann vertreten.
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Zur Weiterentwicklung des von der DPolG angestrebten Laufbahnverlaufsmodells Bundespolizei, diskutierten die Gesprächspartner Möglichkeiten einer Umgestaltung der bisherigen Beförderungsmodalitäten. Präsident Seeger begrüßte die Idee der DPolG grundsätzlich über eine Weiterentwicklung des Beförderungssystems nachzudenken. Er zeigte sich in sofern umsetzbaren Veränderungen gegenüber offen und lies durchblicken, dass er persönlich auch Sympathie für das bayerische Beförderungssystem empfinde.
Der Präsident sagte zu, dass von der LaPo Hamburg bereits betriebene neue Laufbahnverlaufsmodell auf seine Anwendbarkeit und aus haushälterischer und rechtlicher Sicht zu prüfen. Darüber hinaus wurden Gespräche mit Vertretern der Polizeien der Länder Hamburg und Bayern in Aussicht gestellt. Die DPolG hat somit ihr Ziel, ein Laufbahnverlaufsmodell für die Bundespolizei zu entwickeln, indem alle Dienstposten nach A7-11 gebündelt sind und der Weg vom Polizeimeister zum Polizeihauptkommissar realistisch erreicht werden kann, weiter verfolgt.
In den Themenkreis wurde auch die schlechte Beförderungsstruktur im Verwaltungsbereich einbezogen. Die Gesprächspartner waren sich über die Notwendigkeit einer schnellen und spürbaren Verbesserung der derzeitig schlechten Situation einig. Die DPolG wird sich zur Verbesserung der augenblicklichen Situation insbesondere auf politischer Ebene weiter einsetzen.








