DPolG begrüßt stärkere Zusammenarbeit in Europa
Europäischer Polizeikongress
DPolG begrüßt den Vorschlag einer stärkeren polizeilichen Zusammenarbeit in Europa
Die Deutsche Polizeigewerkschaft (DPolG) begrüßt die Aussagen von Innenstaatssekretär Dr. Ole Schröder, die dieser anlässlich der Eröffnung des Europäischen Polizeikongresses in Berlin getroffen hat. Schröder forderte eine stärkere Vernetzung der polizeilichen Zusammenarbeit in Europa. Kriminalitätsbekämpfung sowie Anstrengungen im Zurückdrängen der internationalen Terrorgefahr könnten nur grenzüberschreitend erfolgreich sein. DPolG Bundesvorsitzender Rainer Wendt unterstrich auf dem Polizeikongress: „Wer wie viele Straftäter europaweit agiert, braucht auch eine europäische Antwort, und die heißt: die Polizeien in Europa müssen ihren Datenaustausch fördern – natürlich unter Wahrung des Datenschutzes – und sie müssen in die Lage versetzt werden, schnell und unbürokratisch Straftäter stellen zu können.“
Die DPolG unterstützt überdies das Vorhaben der Bundesregierung, die Anzahl der deutschen Polizeiausbilder in Afghanistan im Laufe des Jahres auf 200 zu erhöhen. Wendt: „Wir wollen wie die Bundesregierung den Erfolg unserer polizeilichen Aufbauarbeit in Afghanistan. Dazu gehört der beschlossene Einsatz von mehr Polizeiausbildern, die wiederum alle Anstrengungen unternehmen müssen, um polizeiliche Aufgaben möglichst rasch in die Hände der Afghanen zu übergeben.
Wir setzen ebenso wie die Bundesregierung auf eine stärkere bilaterale Zusammenarbeit.“
Berlin, 02.02.2010








