Schwarzer Tag für die Bundespolizei !
DPolG warnt vor den Auswirkungen der Reform !
21.01.2008, 19:30 Uhr :
Der Gesetzesentwurf zur Änderung des Bundespolizeigesetztes wird am Donnerstag in die letzte Lesung gehen und mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit zum 01. März 2008 inkrafttreten.
Der Berichterstatter zur Neuorganisation der Bundespolizei der SPD Fraktion, MdB Wolfgang Gunkel (SPD), bestätigte dieses in einem Gespräch mit dem Bundesgeschäftsführer des DPolG FV Bundespolizei, Heiko Teggatz. Bemühungen der SPD Fraktion, zwei zusätzliche Direktionen und fünf weitere Inspektionen einzurichten, sind damit gescheitert.
Entgegen der Auffassung eines Großteils der kürzlich angehörten Experten und entgegen der Überzeugung des Polizisten Wolfgang Gunkel, soll die Neuorganisation der Bundespolizei so umgesetzt werden, wie sie durch das CDU/CSU geführte Bundesministerium des Innern geplant ist.
Für hunderte Kolleginnen und Kollegen sinkt damit die Hoffnung, auch künftig ihren Dienst heimatnah verrichten zu dürfen. Mit Blick auf den derzeit explosionsartig ansteigenden Migrationsfluss an der Ostgrenze, warnt der DPolG FV Bundespolizei weiterhin vor einen übereilten Abzug der Bundespolizei von der Ostgrenze.
Der DPolG FV Bundespolizei distanziert sich ausdrücklich von der Entscheidung der Regierungskoalition, das neue Bundespolizeigesetz bereits zum 01. März 2008 inkrafttreten zu lassen und warnt schon heute vor den Auswirkungen eines Reformvorhabens, von dem Sicherheitsexperten nicht überzeugt sind.





