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Aktuelle Medien-Info der AXA und DBV-Winterthur

lnformation für Vertriebspartner und Mitarbeiter von
AXA und DBV-Winterthur zu den aktuellen Medienberichten

11.Juni2008

Gestern hat die Financial Times Deutschland von einem Papier der Arbeitsgruppe "Soziale Sicherung 2020" des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) berichtet und damit eine umfassende Diskussion in den Medien ausgelöst. Mit den nachstehenden Informationen möchten wir Ihnen die Position der AXA zu diesem Thema erläutern.

Das Präsidium des GDV hat bereits vor eineinhalb Jahren eine Arbeitsgruppe eingesetzt, um Vorschläge zur Rolle der privaten Versicherungswirtschaft im Rahmen der Gestaltung der Zukunft der Sozialen Sicherungssysteme in Deutschland zu erarbeiten. Der Vorsitz und damit die Moderation dieser Arbeitsgruppe, die aus insgesamt 17 Experten von Versicherern der unterschiedlichen Rechtsformen und Branchen sowie GDV und PKV-Verband besteht, wurde Herrn Dr. Roß in seiner Funktion als Leiter des volkswirtschaftlichen Ausschusses im GDV übertragen.

Die zur Veröffentlichung gelangte Denkposition ist Teil des internen Meinungsbildungsprozesses im Gesamtverband und spiegelt weder einen fertigen Diskussionsstand der Kommission wider noch ist sie durch das Präsidium des GDV verabschiedet worden.

Auch wenn die Medienberichte einen anderen Eindruck vermitteln und das Papier unzutreffenderweise mit AXA in Verbindung bringen, die Position der AXA ist eindeutig und klar: Der AXA Konzern ist weder an der Abschaffung der Privaten Vollversicherung interessiert noch unterstützt er Entwicklungen in diese Richtung. Vielmehr setzen wir uns mit Nachdruck für die private Krankenvollversicherung als zweite Säule des Krankenversicherungssystems in Deutschland ein und widersetzen uns allen Versuchen, dieses System zu untergraben oder auszuhöhlen. Wer mit uns einen Vertrag geschlossen hat, sei es ein Kunde, ein Vermittler, ein Repräsentant oder Makler oder ein Mitarbeiter, kann davon ausgehen, dass unsere Zusagen Bestand haben.

Dies wird z.B. deutlich an unserer Reaktion auf Komponenten der Gesundheitsreform. Hier setzten wir uns - u.a. durch die Klage in Karlsruhe - eindeutig im Interesse unserer Kunden, Geschäftspartner und Mitarbeiter gegen Fehlentwicklungen zur Wehr.

Diese geschäftspolitische Position und Handlungsmaxime, sich nachhaltig für die Interessen unserer Kunden, Partner und Mitarbeiter einzusetzen, verlangt zugleich, dass wir uns aktiv an der Gestaltung der Zukunft beteiligen. Nur dadurch können wir das - zu Recht - in uns investierte Vertrauen auch nachhaltig bestätigen. Eine konstruktive Diskussion über die besten Optionen der Zukunft - auch unter Berücksichtigung verschiedener gesetzgeberischer, politischer und gesellschaftlicher Entwicklungsmöglichkeiten verlangt ganz selbstverständlich die Beschäftigung mit und Prüfung von unterschiedlichen und auch kontroversen Positionen.

Wir sind ein engagierter Teilnehmer an der Diskussion um die Zukunft und nehmen damit unsere Verantwortung als Teil der Gesellschaft aktiv wahr. Dabei stehen wir eindeutig zur Privaten Krankenvollversicherung, wie auch insgesamt zur wichtigen Rolle der privaten Versicherer.

AXA und DBV-Winterthur sind und bleiben damit der verlässliche Partner sowohl des öffentlichen Dienstes - in dem der Konzern mit der DBV-Winterthur eine starke MarktsteIlung hat - wie auch der Angestellten und Freiberufler. Unsere Position ist klar und eindeutig und kann von Ihnen selbstverständlich gegenüber Ihren Kunden und Gesprächspartnern vermittelt werden.

Mit freundlichen Grüßen

Vorstand der AXA Konzern AG
Vorstand der DBV-Winterthur


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