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DPolG weist Drohung der Arbeitgeberverbände zurück


DPolG weist Drohung kommunaler Arbeitgeberverbände mit Stellenabbau zurück – Gewerkschaften lassen sich nicht einschüchtern!


Die DEUTSCHE POLIZEIGEWERKSCHAFT (DPolG) hat die Drohung kommunaler Arbeitgeberverbände mit Stellenabbau zurück gewiesen und bekräftigt, dass die Gewerkschaften an ihrer Forderung nach einer Einkommenserhöhung von 8 Prozent festhalten werden.

In Berlin erklärte der DPolG-Bundesvorsitzende Rainer Wendt:

„Wir lassen uns nicht erpressen. Eine solche Provokation während laufender Tarifverhandlungen lassen wir uns nicht gefallen. Auf einem derart niedrigen Wahlkampfniveau Tarifverhandlungen zu führen ist unangemessen; dafür ist die Lage zu ernst!“

Wendt weist darauf hin, dass im Falle eines angekündigten Stellenabbaus die Kommunen zu schlechten Dienstleistern verkommen, unter deren mangelhafter Personalausstattung vor allem die Bürgerinnen und Bürger unseres Landes zu leiden hätten. Viele Dienstleistungen könnten dann nur noch schlecht oder schlicht gar nicht mehr erbracht werden.

Mit ihrer Haltung gefährden die kommunalen Arbeitgeberverbände selbst die Akzeptanz der kommunalen Selbstverwaltung. Ihre Argumentation ist zudem heuchlerisch, weil die Kommunen über verlängerte Arbeitszeiten ohnehin längst einen weiteren Stellenabbau planen, so Wendt.

Angesichts gestiegener Steuereinnahmen sollten die Kommunen ihre Beschäftigen am „Wohlstand“ angemessen teilhaben lassen und sie motivieren anstatt sie bereits zu Beginn der Tarifverhandlungen derart zu provozieren.




Herausgeber: DPolG-Bundesleitung


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