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Angebot der Arbeitgeber als unzureichend abgelehnt


DPolG: Angebot der Arbeitgeber als unzureichend abgelehnt

Entschieden lehnt die Deutsche Polizeigewerkschaft (DPolG) das erste Angebot der Arbeitgeber ab, welches sie gestern im Rahmen der Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst vorlegten. Das Angebot sieht vor, das Gehalt in drei Stufen auf fünf Prozent zu erhöhen und ist gleichzeitig an die Forderung nach einer Arbeitszeit-verlängerung geknüpft. Der Vorsitzende der dbb Tarifunion Frank Stöhr und Verdi-Chef Bsirske wiesen das Angebot als Provokation zurück.

Ebenso bezeichnet der Bundesvorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG) Rainer Wendt das Angebot als völlig indiskutabel: „Das ist alles andere als ein ehrlicher Vorschlag. Von einer Gehaltserhöhung kann wohl kaum die Rede sein, wenn dafür mehr gearbeitet werden soll.

Absurd ist, dass Bundesinnenminister Schäuble ständig neue Vorschläge und Gesetzesverschärfungen zur Erhöhung der Sicherheit in Deutschland unterbreitet, aber diejenigen, die tagtäglich für die Einhaltung der Gesetze und damit für die Sicherheit in Deutschland sorgen, nicht angemessen bezahlen will. Das ist ein glatter Widerspruch in sich.

Kein Verständnis haben wir dafür, dass die Tarifverhandlungen durch solche nicht ernst zu nehmenden Vorschläge aufgehalten und in die Länge gezogen werden. Es ist an der Zeit, dass die öffentlichen Arbeitgeber Vorschläge vorlegen, die eine wirkliche Verhandlungs-basis darstellen.“


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