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dbb tarifunion bekräftigt Kampfbereitschaft

Frank Stöhr

1. Vorsitzender der dbb tarifunion

Stöhr: Wir stehen für einen Kuhhandel nicht zur Verfügung

Nach dem Scheitern der Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst in Bund und Kommunen haben die Arbeitgeber am 7. März 2008 die Schlichtung angerufen und die Arbeitszeitverträge gekündigt. dbb Verhandlungsführer Frank Stöhr bekräftigte die Kampfbereitschaft der dbb tarifunion und erteilte „Kopplungsgeschäften“ ein klare Absage. „Für einen Kuhhandel stehen wir nicht zur Verfügung. Wir lehnen jedes Junktim zwischen Arbeitszeit und Einkommenserhöhung grundsätzlich ab“, sagte Stöhr in Potsdam.

„Für uns gibt es leider nur eine Antwort. Die Arbeitgeber haben auf Zeit spielen wollen und lieber in die Schlichtung gehen als einen Abschluss erreichen wollen.“ Fünf Runden lang seien Bund und Kommunen echten Verhandlungen aus dem Weg gegangen und hätten „kein wirkliches, kein vorzeigbares Angebot vorgelegt“. Dabei gehe es nach Nullrunden aktuell um eine Einkommenserhöhung für die Beschäftigten – „und um sonst nichts“, so Stöhr weiter. „Die Streiks und Demonstrationen haben bundesweit eindrucksvoll belegt, dass es den Kolleginnen und Kollegen ernst ist.“

Der 1. Vorsitzende der dbb tarifunion unterstrich: „Wir sind verhandlungsbereit.
Wir nehmen auch die Schlichtung sehr ernst. Aber wir sind auch kampfbereit und entschlossen. Und deshalb sagen wir: Kein Kuhhandel, keine Kopplungsgeschäfte!“


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